Gesundes bauen

Mit Sicherheit gesund bauen
Fakten, Argumente und Strategien für das gesunde Bauen, Modernisieren und Wohnen
Hrsg. von Peter Bachmann und Matthias Lange
2. Auflage 2013
Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden
539 Seiten, gebunden
Größe: 24,6 x 17,4 x 2,4 cm
ISBN 978-3-8348-2522-3
auch als e-book erhältlich
Fakten, Argumente und Strategien für das Gesunde Bauen, Modernisieren und Wohnen. Die Qualitätssicherung an Gebäuden steht in diesem umfangreichen Band, 539 Seiten mit Nachschlageregister im Vordergrund der Diskussion. Ein Sachbuch, das sich an fachlich kompetente Leserschaft richtet und anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis immer wieder den Bezug zur gegenwartsorientierten politischen Debatte sucht gerade auch im Umgang mit den Institutionen wie Behörden, in Kommunen und mit Sachverständigen.  
 
 
Wenn es um Vielfältigkeit in Sachen Innenraumhygiene geht, ist der folgende Band aus dem Vieweg Verlag die richtige Auswahl. Das Vorwort von Jochen Flasbarth vom Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau stellt sich gegen erhöhte Belastungen durch Innenraumschadstoffe. Geht es darum, Gefahren zu erkennen und Empfehlungen zur Minimierung zu geben, dann gibt das Umweltbundesamt Empfehlungen aus. Mischt sich ein in die Politik. Schlägt Wegbarkeiten vor, um Regeln aufzustellen und unterstützt den Verbraucher sich an diese Regeln zu halten.
 
Stichwort: Holzschutzmittel. Verbot der Pentachlorphenole für Erzeugnisse im Innenraum, Verbot des Einsatzes von Asbest oder Ableitung eines Richtwertes für Formaldehyd. Belange, die das Umweltbundesamt mit ausgearbeitet hat. 
  
Immer neue chemische Stoffe kommen auf den Markt, klagt Jochen Flasbarth in seinem Geleitwort an. Die Gebäudebauweise hat sich zwar seit einigen Jahren verändert. So wird aus energetischen Gründen heutzutage luftdicht gebaut. Das bedeutet für die im Innenraum freigesetzten Stoffe, dass diese nicht mehr einfach durch Luftaustausch nach außen gelangen. Luftfeuchtigkeit ist im Innenraum angereichert vorhanden, weil der Luftaustausch nicht mehr stattfindet. Hier gilt es gegenzusteuern. Energiesparen und gute Raumluft zu schaffen, müssen sich nicht widersprechen, heißt es.
 
Aufklärung und Stärkung bei Verbrauchern und Verbraucherinnen für ein ausgewogenes Umweltbewußtsein sind in der 2. Auflage noch stärker gefragt als schon in der 1. Auflage. Passivhäuser liegen im Trend. Ratgeber innerhalb der Wertschöpfungskette werden gebraucht. Gesundes Bauen richtet sich an Architekten, Bauunternehmer und das Handwerk, an Baustoffindustrie und Handel sowie Behörden und Kommunen.
 
Am Anfang stehen die anerkannten Regeln der Technik. Anforderungen der Innenraumhygiene und Wohngesundheit. Investoren entscheiden nach welchen Standards gebaut werden soll. Behörden in der Schweiz haben ein eigenes Kapitel in diesem Buch bekommen, denen österreichische Standpunkte zum Vergleich nebenan gestellt werden. Sogar nach Wohngesundheit in Oberösterreich und in Niederösterreich ist unterschieden, so sensibel ist der Bereich der regionalen Lufthygiene zu behandeln.
Last modified on Freitag, 07 August 2015 21:50
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